Die Organisation „Ilm O Huner“ (persisch: Wissen und Handwerk) wurde mit Unterstützung unsers Mitglieds, Frau Shahida Perveen-Hannesen, gegründet. Ilm O Huner wurde seit dem Frühjahr 2020 bis 2022 von EIKOS gefördert.
Ilm O Huner ist als NGO (Nicht-Regierungsorganisation) registriert.
- Die Organisation errichtete in dem kleinen Dorf Gohawa – nahe Lahore – eine Schule und eine Werkstatt (z.B. Holz- und Textilwerkstatt).
- In dem Dorf leben meist finanziell schwache Familien. Die Männer arbeiten meist als Tagelöhner. Deshalb bekommen alle Besucher:innen mindestens eine zusätzliche Mahlzeit. Ebenso werden alle benötigten Materialien, wie Hefte, Schreibzeug, Bücher, usw., gestellt.
- Alle Einrichtungen werden inklusiv, d.h. mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne Behinderung, betrieben.
- Der Organisation standen im Förderzeitraum drei Räume in einem Haus zur Verfügung. Die monatliche Miete betrug ca. 100 Euro. Die Schule und der Kindergarten sind errichtet. Die Textilwerkstatt (Nähstube mit Nähschule) hat eine Ausstattung erhalten.
- Für die Ausweitung der Arbeit mit Menschen mit Behinderung waren die angemieteten Räume nicht auf Dauer geeignet. So durte der Komplex aus „Anstands- und Schicklichkeitsgründen“ nur von Frauen und Mädchen betreten werden. Ein Angebot kann nur für kleine Jungen gemacht werden, größere Jungen und erwachsenen Männern können deshalb, obwohl eine große Nachfrage auch von ihrer Seite besteht, keine Fördermöglichkeiten angeboten werden. Mehr als 20 weitere Aufnahmeanfragen lagen seinerzeit vor.
- Die Gründungspersönlichkeit, Farzana Naveed, eine Heilpädagogin, konnte bereits Erfahrungen in verschiedenen Einrichtungen in Pakistan sammeln. Sie möchten gemeinsam mit einigen Heilpädagog:innen, Therapeut:innen, Künstler:innen und Architekt:innen die angemieteten Gebäude herrichten.
- Bisher werden für die Arbeit bei „Ilm O Huner“ nur geringe Gehälter gezahlt.
- Die monatlichen Ausgaben wurden durch Spenden, geringe Elternbeiträge für Kindergarten und Schule und durch Erlöse der verschiedenen Werkstätten und sonstigen Einkünften aufgebracht werden.
Wegen des geringen Platzes besuchten im Förderzeitraum nur 40 Kinder/Jugendliche/Erwachsene die Einrichtung. Mit der Anmietung von neuen Räumen soll nun die Arbeit mit und für die Menschen in dem Dorf Gohawa ausgeweitet werden.
Ein Einblick in die Arbeit von Ilm O Huner





























































