Die Organisation „Umeed e Sehar“ (bedeutet: Hoffnung des Morgens/Zeit der Morgenröte) [früher: „Taleem o Huner Markaz“ (persisch: Bildungs- und Handwerkszentrum)] wurde mit Unterstützung unsers Mitglieds, Frau Shahida Perveen-Hannesen, gegründet. Taleem O Huner Markaz wurde seit dem Frühsommer 2020 bis 2023 von EIKOS gefördert.
Die Organisation arbeitet in Lahore der Hauptstadt der Provinz Punjab.
Umeed e Sehar hat ist als NGO (Nicht-Regierungsorganisation) inzwischen registriert.
- Die Organisation errichtet eine Schule und eine Werkstatt (z.B. Holz- und Textilwerkstatt). Alle Einrichtungen werden inklusiv, d.h. mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne Behinderung, betrieben.
- Im Förderzeitraum besuchten zuletzt 25 Kinder und ein Erwachsener mit Behinderungen die Einrichtung.
Insgesamt waren es- 40 Kinder und Jugendliche
- mit sechs Lehrer(-innen) und weitere Kolleg:innen
- Die Gründungspersönlichkeiten, Frau Shabana Riaz, Förderlehrerin, und, Herr Farooq Alam, Heilpädagoge und Sozialtherapeut, haben bereits große Erfahrungen aus Tätigkeiten in verschiedenen heilpädagogischen Einrichtungen in Pakistan sammeln können. Sie haben gemeinsam mit anderen Heilpädagog:innen, Therapeut:innen und Künstler:innen die angemieteten Gebäude hergerichtet.
- „Umeed e Sehar“ kann leider nur geringe Gehälter zahlen.
- Die monatlichen Ausgaben werden durch Spenden, geringe Elternbeiträge für Kindergarten und Schule und in Zukunft auch durch Erlöse der verschiedenen Werkstätten und sonstigen Einkünften aufgebracht.
- Weil die Menschen in der unmittelbaren Nähe sehr arm sind, bekommen alle Schüler:innen ein Frühstück und ein Mittagessen.
- An einigen Abenden der Woche – nach der Arbeit – findet regelmäßig Frauenförderung statt. Die Frauen lernen die traditionelle Art des Nähens und dabei gleichzeitig Lesen und Schreiben. Im Förderzeitraum waren dies 20 Mädchen und junge Frauen.
- „Umeed e Sehar“ arbeitet hauptsächlich mit Angehörigen sehr armer Familien. Die Haupttätigkeit der Männer besteht meist darin, sich als Tagelöhner zu verdingen. Die Frauen – wenn sie arbeiten können – arbeiten in der Regel als Dienstmädchen in verschiedenen Familien oder nahegelegenen Firmen.
- So haben sie kaum die Möglichkeit, sich um ihre Kinder zu kümmern, die oft den ganzen Tag auf der Straße bleiben. Es bleibt ihnen oft nichts anderes übrig, als zu betteln, um etwas zum Familieneinkommen beizutragen.
- „Umeed e Sehar“ stehen im Moment keine ausreichende Räume zur Verfügung. Leider wurden der Organisation die Räume wegen Eigenbedarf gekündigt. Sie sind aktuell auf der Suche nach neuen Räumen. Mit der Anmietung von neuen Räumen soll die Arbeit mit und für die Menschen in Chungi ausgeweitet werden. Aber die Verantwortlichen sind auch immer noch auf der Suche nach einem eigenen Haus.





































