Neues aus unserem Projekt mit der Elterninitiative Union Ia

Unser Werkstattprojekt mit der Elterninitiative “Union Ia” läuft bereits 20 Monate.
Die Covid-19-Pandemie hatte natürlich auch auf unser Projekt Auswirkungen. In Georgien kam es nur zu einem relativ kurzem Lockdown mit der Sperrung der Metro in Tiflis (Tbilisi).
Die Zeit, in der die Werkstatt nicht wie gewohnt arbeiten konnte, wurde von unser Projektpartnerorganisation “Union Ia” zu einem sehr kreativen Umgang mit der Situation genutzt. Alle Menschen mit Behinderung konnten ins “Homeoffice” und wurden von den Mitarbeiter(-innen) mit Materialen zur Herstellung von Produkten beliefert. Die Menschen mit Behinderung konnten so – natürlich mit Beschränkungen – weiterarbeiten und wurden nicht beschäftigungslos. Später – in der Regel einmal pro Woche – wurden die fertigen Produkte abgeholt und neues Material dafür dort gelassen. So konnte die Arbeit in der Pandemie auch in dieser für alle schwierigen Zeit weitergeführt werden.
Inzwischen darf die Werkstatt wieder betrieben werden und jetzt laufen die Vorbereitungen für die verschiedenen Verkaufsmärkte im Herbst und Winter.

Von den lokalen Behörden ist der Elterninitiative “Union Ia” nun endlich auch das Obergeschoss zur Verfügung gestellt worden. Jetzt sollen die oberen Räume renoviert werden. Hierfür haben sich schon ausländische Unterstützer(-innen) gefunden.

Unser Werkstattprojekt endet im Juli 2022. EIKOS e.V. hofft, dass bis dahin auch die eingeplanten Projektbetreuungsreisen durchgeführt werden können. Im Moment ist dies noch nicht möglich, da Georgien vom RKI noch als Hochrisikogebiet ausgewiesen wird und die dortige Impfquote nur bei ca. 25 % (Okt. ’21) liegt. Kontakt wird in den Zeiten der Pandemie durch E-Mails und durch Video-Chats und -Konferenzen gehalten.

Hier gibt es neue Fotos aus der Arbeit der Werkstatt von “Union Ia” mit einzelnen Produkten und festgestellten Mustermappen zu einzelnen Produkten für die Öffentlichkeitsarbeit: